Ramadangeschichten von Kindern für Kinder – ALLAH sieht dich immer

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Allah sieht dich immer - Eine Ramadangeschichte für Kinder!

Assalamu aleikum und Hallo miteinander
Liebe Geschwister im Islam & am Islam Interessierte

Im Rahmen des Wettbewerbs „Ramadangeschichten von Kindern für Kinder“ veröffentlicht Radio Uahid während dem Fastenmonat kreative und spannende Geschichten, welche Kinder zum Thema Ramadan geschrieben und uns zugeschickt haben.

Liebe Leserinnen und Leser, taucht ein in die Gedanken, die Erlebnisse und die Erfahrungen der Jüngsten unserer Ummah zum schönsten Monat im Jahr. Radio Uahid wünscht euch ein unvergessliches Lesevergnügen!

Heute lesen wir die ganz persönliche Ramadangeschichte von Omar Yakzan (9) aus Amsterdam in der Niederlande:

ALLAH sieht dich immer

Vor langer Zeit lebten zwei Kinder mit ihren Eltern glücklich in einem kleinen Dorf. Ein Kind hieß Saida und das andere hiess Omar. Omar frug seine Mutter: „Oh Mama, wann ist denn endlich Ramadan?“ Mama Nada antwortete: „Morgen beginnt Ramadan, inschaAllah.“ Omar freute sich sehr und konnte es kaum erwarten.

Nach einer sehr aufregenden und ungeduldigen Nacht konnte er endlich zum ersten Sahur aufstehen. Am Tage dann begann er mit seinen Eltern und seiner Schwester zu fasten. Er hatte eine Idee: „Komm, wir gehen Oma und Opa als Überraschung besuchen, hast du Lust? Mama hat schon ja gesagt.“ Saida fand das eine super Idee und so machten sie sich auf den Weg zu Oma und Opa.

Der Weg kam ihnen unendlich lang vor. Irgendwie länger als sonst und sie hatten großen Durst. Als sie endlich ankamen, war aber keiner zu Hause. Wo waren Oma und Opa nur hin? „Oh je, ich glaube, wir haben uns verlaufen und sind falsch. Was sollen wir denn jetzt machen?“, fragte Omar. „Nein, das ist wirklich das Haus von Oma und Opa. Glaub mir. Komm wir gehen rein und schauen nach. Vielleicht schlafen sie nur“, erwiderte Saida. Als sie reinkamen, roch es so lecker nach frisch gebackenen Keksen, so dass Saida kaum widerstehen konnte. Von Oma und Opa aber keine Spur. Saida sagte mit großen Augen zu Omar: „Ohhh, schau, Omas Kekse sind immer soo lecker. Lass uns schnell, welche essen. Uns sieht doch keiner. Wir sind alleine.“ Sie hatte schon einen Keks in der Hand und nahm den ganzen Keks in den Mund und geniesste ihn. Omar war geschockt: „Aber Saida, was tust du denn da?! Allah sieht uns doch, du darfst nicht essen! Es ist doch Ramadan!“ Dann sagte aber Saida mit vollem Mund: „Egal.“ Omar war böse auf seine Schwester und sagte: „Komm, wir gehen jetzt.“

Auf dem Weg nach Hause stolperte Saida und fing am Bein an zu bluten. Sie lag auf dem Boden und weinte. Omar sagte zu seiner Schwester: „Das ist die Warnung von Allah, weil du gegessen hast.“ Sofort fragte Saida um Vergebung und dann kamen auf einmal Oma und Opa vorbei. Sie freuten sich alle zusammen und machten einen schönen Spaziergang. Sie erzählten viel über Ramadan und bekamen eine Iftar-Einladung für den nächsten Tag. Und wie Omas so sind, bekamen sie auch eine große Tüte Kekse mit nach Hause für später zum Essen. Saida wurde eine bisschen rot, weil sie sich schämte und nahm Oma fest in den Arm. Sie gingen zurück nach Hause und lasen im Koran. Zwei Stunden lang lasen sie Koran und beteten zusammen. Als es endlich Iftar war, assen sie und scherzten viel miteinander. Und dann endlich gab es die Kekse. Zum Abschluss des Tages gingen sie alle zusammen zum Tarawih, assen noch ein paar Kekse und gingen anschließend glücklich schlafen.

Lehre: Allah sieht dich immer.

Liebe Leserinnen und Leser, teilt eure Begeisterung für den Fastenmonat Ramadan mit den Kindern und der restlichen Ummah und verbreitet diese Geschichte, damit sie möglichst viele lesen! BarakAllahu fiikum!

Wa aleikum salam
Euer Radio Uahid Team

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